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Workcamp August
2009 Maputo / Mocambique endlosen Indischen Ozeans, ... -mit Schaufel und Spaten beim Sandschippen, Verputzen im Haus 3, Wasserleitung verlegen, Eisen flechten, .... -Spaziergänge über die bunten Märkte, Parks, Cafes, Besuch in Werkstätten (Batik und Holzverarbeitung) mitreißende Gottesdienste.... Kontakte mit Mocambiquanern - intensive -auf der Baustelle oder flüchtige auf den Straßen und vieles vieles mehr erlebten die Teilnehmer beim 11. Workcamp in einem der ärmsten Länder der Erde. Urlaub mit tatkräftiger Hilfe verbanden insgesamt 8 Personen (4 Männer, 4 Frauen), Christen und Nichtchristen von 16 bis 71 Jahren. Unsere Arbeit bestand im weiteren Aufbau des Zentrums für Straßenkinder und Aidswaisen, die die nahe gelegene Schule besuchen und später auch eine Ausbildung machen werden. Während der 15 Arbeitstage (a 5 Stunden) für uns Deutsche und der 23 Arbeitstage (á 8 Stunden) für die afrikanischen Bauarbeiter wurde die Wasserleitung verlegt, 2000 Hohlblocksteine hergestellt, das Haus von Uwe Schönwald im Rohbau erstellt, das Büro- und Lagerhaus gedeckt. Das Gelände von 3,5 ha befindet sich ungefähr 30 km nördlich der Hauptstadt Maputo, im Distrikt Marracuene. Annähernd die Hälfte des Geländes ist für landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen und wird auch schon zum Teil dafür genutzt. Es leben Ziegen, Schweine, Enten und Hühner dort, die 4 Bienenstöcke erbrachten über 45 kg Honig und Gemüse wird angebaut. Wir konnten selbstgebackenes Brot (eigener Lehmbackofen), Eier unserer Hühner, Honig unserer Bienen und Salat aus eigenem Anbau genießen.. Inzwischen leben 17 Kinder ständig in unserem Zentrum, außerdem kommen noch Tageskinder. Die Kinder, die in unserem Zentrum leben, haben schwere Schicksalsschläge erlebt. Da sind z.B. Dercio (12) und Moises (9) Geschwister, deren Vater an Aids starb, die Mutter sucht verzweifelt Arbeit. Die Kinder hungerten. Paulo (10) hat eine nervenkranke Mutter, der Vater ist unbekannt. Rosa (12) Vater unbekannt, die Mutter soll in Südafrika auf Arbeitssuche sein, Rosa lebte beim Großvater, dessen neue Frau das Kind misshandelte. Sie geht erst zur Schule, seitdem sie bei uns ist und ist in der 3.Klasse. Elton (14) und Zelio (12) sind Brüder deren Eltern an Aids gestorben sind. Auch die Tageskinder aus dem Dorf haben Vater oder Mutter oder beide durch Aids verloren. Alle gehen zur Schule, werden gut versorgt und haben eine Zukunft. Seit September macht eine junge Frau - Ann-Jana- ein freiwilliges Jahr. Sie betreut die Kinder bei den Hausaufgaben, wird ihnen das Schwimmen beibringen und wird sie fördern. Wie in den Jahren zuvor konnten wir auch dieses Jahr einen Rollstuhl nach Maputo bringen und so einen weiteren Kranken vom Kriechen auf dem Boden erlösen.
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